ZEITSPIEL

Magazin für Fußball-Zeitgeschichte

Zeitspiel-Ausgabe 2 erscheint Anfang Oktober

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#2_titel_kleinNicht dass Ihr denkt, wir hätten den heißen Sommer nur zum Faulenzen genutzt und uns auf Euren wohlwollenden (und wohltuenden!) Lorbeeren für unsere Premierennummer ausgeruht! Weit gefehlt, denn die Nummer #2 von Zeitspiel steht unmittelbar vor den Startlöchern. Wenn alles glatt läuft, gehen wir Ende September in Druck, dürft ihr Anfang Oktober die frischen Druckwerke aus Euren Briefkästen zupfen.

Unser Leitartikel dreht sich diesmal um die „Süße Hölle Aufstiegsspiele“ (was natürlich auch Relegationsspiele umfasst). Spiele für die Ewigkeiten, die nicht selten Mythen hinterlassen, neben eruptiver Freude aber auch immer wieder Opfer fordern. Schaut mal nach Karlsruhe. Wir erinnern an so manche Aufstiegsschlacht der Vergangenheit, gucken uns das gegenwärtige System an, reisen nach Wembley, Belgien und Italien und lassen allerlei Experten zu Wort kommen, die ihre ganz eigenen Erfahrungen mit dieser „süßen Hölle“ gemacht haben. Und natürlich stellen wir die unvermeidliche Expertenfrage „pro oder contra Aufstiegsspiele?“.

Legenden-Klub ist diesmal der FC Carl Zeiss Jena, der aktuell in der Regionalliga Nordost kickt, mit einem belgischen Investor im Rücken aber liebend gerne so schnell wie möglich zumindest in die Drittklassigkeit zurückkehren würde. Und wenn es dann auch noch ein Ende der ewigen Stadionposse gäbe, wäre man wohl glücklich im Paradies unter den Kernbergen. Wir waren vor Ort und berichten, wie die Befindlichkeiten in Jena so sind.

Mit Aserbaidschan richten wir unser Global Game auf ein Land, das nicht zuletzt wegen seiner politischen Führung umstritten ist und 2020 EM-Gastgeber sein wird. Während in der Gegenwart das osteuropatypische Oligarchentum auch im aserbaidschanischen Fußball den Takt vorgibt, war es in der Vergangenheit mit Tofik Bahramov ein Schiedsrichter, der mit seiner umstrittenen Entscheidung beim WM-Finale 1966 in die Schlagzeilen geriet. Und dann gibt es da noch ein paar wirklich hübsche Vereinsnamen wie beispielsweise den von BVB-Europa-League-Gegner Qäbälä FK.

Breslau war in den 1920er und 1930er Jahren eine Stadt mit zahlreichen brisanten Derbys. In der Mottenkiste werden die Geschichten von Klubs wie Vereinigte Sportfreunde, SC 08 – 1929 sensationeller Bezwinger des FC Bayern -, FV 06, Hertha, SpVgg 02, VfB oder VfR erzählt. Unser polnischer Korrespondent berichtet derweil von den Übergangstagen 1945, als die deutsche Einwohnerschaft Breslau fluchtartig verließ und eine ganz neue Bevölkerungsstruktur mitsamt Vereinen entstand.

Und dann sind da natürlich noch all die anderen Themen: der Shootingstar SV Rödinghausen, ein legendäres Länderspiel in Moskau 1955, die Fankurve der SpVgg Bayreuth, der Gästeblock im Kieler Holsteinstadion, die Frage, warum Servette Genf kürzlich fast schon wieder Konkurs gegangen wäre, ein Klub, der mit seinem Wappen in die Luft geht usw.

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