ZEITSPIEL

Magazin für Fußball-Zeitgeschichte

19. August 2017
von Hardy Gruene
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Kleiner Einblick in Zeitspiel-Ausgabe #9

Inzwischen sind die vorbestellten bzw. abonnierten Ausgaben unserer druckfrischen #9 hoffentlich in euren Briefkästen gelandet (wenn nicht, sollten sie es Anfang der Woche tun, Ausland dauert wie immer ein bisschen länger).
Wer mal einen kleinen optischen Blick in das Heft werfen möchte, dem wird hier geholfen. Neben dem 38-seitigen Schwerpunkt-Thema „Leipzig – Fußballstadt zwischen Tradition und Moderne“ mit Reportagen u.a. zu BSG Chemie Leipzig, FC International Leipzig, 1. FC Lok Leipzig, Roter Stern Leipzig und RB Leipzig geht es diesmal u.a. um den FK Pirmasens, Schweinfurt 05, die Fußballgeschichte der Demokratischen Republik Kongo, Flutlichtmasten bei Stahl Brandenburg, Freibier auf Schalke, den wieder auferstandenen Huddersfield Town FC, eine tolle Fanaktion bei Levante UD, königsblaue Wappenkopierer aus Großrückerswalde … und vieles mehr. Nicht zu vergessen natürlich der ausführliche Rückblick auf die Saison 2016/17 in den Regional- und Oberligen.
Zeitspiel gibt es nur im Direktbezug und nicht im Handel. Infos und Bestellungen über den „Abo und Bezug“-Reiter ganz oben.

 

 

18. August 2017
von Hardy Gruene
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Der große Zeitspiel-Rückblick 2016/17

Aus der Bundesliga erfahren wir so ziemlich alles (von dem, was wir erfahren sollen bzw. dürfen…): Wer fährt welches Auto, was gab es bei Müllers zum Mittagessen und wo lebt die Freundin von Ousame Dembélé – die Flut an Informationen droht einen förmlich zu überschwemmen.

Und aus den Regional- und Oberligen? Da gibt es kaum mehr als die Ergebnisse und ein paar zumeist eher dramatische Hintergrundgeschichten von insolventen Traditionsklubs. Andere Fragen bleiben offen. Wie lief die Saison in der Hessenliga? Wer ist Zuschauerkrösus in den Oberligen? Wie kann es sein, dass der frühere Bundesligist Borussia Neunkirchen inzwischen selbst aus der Oberliga abgestiegen ist? Warum ist der Bremer SV nicht aufgestiegen, obwohl er in 30 Spielen nur 15 Gegentreffer kassierte und lediglich einmal nicht gewann?

Zeit für den großen „Zeitspiel-Rückblick auf die Saison 2016/17“!

Von der 3. Liga bis hinunter zu den 13 Oberligastaffeln gibt es alle Infos: ausführliche Tabellen, Zuschauerranking nach Ligen und insgesamt für die gesamte Republik, Texte zu den jeweiligen Saisonverläufen in 3. Liga, den fünf Regionalligen sowie den 13 Oberligen, Kurzporträts von Vereinen, denen besonderes gelungen oder besonderes widerfahren ist. Dazu sämtliche Relegations- und Aufstiegsspiele zwischen den Landesligen und den Oberligen bzw. den Oberligen und den Regionalligen und natürlich reichlich Fotos.

17 prallgefüllte Seiten zu einer Saison und einer Spielklassenebene, die so vieles zu bieten hat und doch in der allgemeinen Berichterstattung weitestgehend unter den Tisch fällt. Jetzt neu in der aktuellen Zeitspiel-Ausgabe Nummer 9.

Zeitspiel gibt es nur im Direktbezug und nicht im Handel. Infos und Bestellungen hier.

 

18. August 2017
von Hardy Gruene
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Ausgabe #9 erschienen!

Da isses!

100 Seiten prallgefüllt mit Fußball ohne Champagner und dafür mit viel Herzblut – wobei, so ein paar Spurenelemente Champagner sind angesichts unseres Leitartikels „Leipzig – Fußballstadt zwischen Tradition und Moderne“ dann doch dabei ;-).

Die Exemplare für die VorbestellerInnen und AbonnentInnen sind bereits verpackt, frische Bestellungen dürfen gerne aufgegeben werden.

Und nicht vergessen: Zeitspiel gibt es nicht im Handel, nur im Direktbezug.

14. August 2017
von Hardy Gruene
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KLARTEXT: Sie spielen längst nicht mehr nach den gleichen Regeln

Andreas Safft (© Michael Behnson)

Von Andreas Safft, Lüneburg

Sie spielen nach den gleichen Regeln – aber ist das noch der gleiche Sport, den sie betreiben? Die Regionalliga-Fußballer des Lüneburger SK haben sich im DFB-Pokal gegen Mainz 05 nicht versteckt, alles versucht, konnten sich auf einen großartigen Torwart Ole Springer verlassen. „Nur“ 1:3, das hört sich gut an. Trotzdem liegen, nicht nur aus sportlicher Sicht, Welten zwischen Vierter und Erster Liga.

Es geht schon los mit dem Support. Mainz bietet vom Capo auf dem Zaun über große Banner bis zu etwas Pyrotechnik alles, was man aus der Bundesliga kennt. Die Lüneburger Fans haben wochenlang für 600 Fahnen in Schwarz und Weiß gesammelt, die beim Auflaufen der Teams kräftig geschwungen werden.

Stefan Hye, Organisator der Aktion, schaut trotzdem etwas neidisch Richtung Gästeblock: „Sonst sind bei uns oft nur zehn Mann aktiv dabei. Die Jüngeren fahren alle lieber zum HSV oder zu St. Pauli.“ Und er beklagt, wie so viele, die Omnipräsenz des großen Fußballs: „Früher gehörte der Samstag den Profis und der Sonntag den Amateuren.“ Ja, früher. Das Klagelied eines unverbesserlichen Nostalgikers?

„Warum der DFB-Pokal seinen Reiz verliert“, titelt Spiegel online einen Tag später und zählt dabei die Daten unter anderem der Partie des LSK gegen Mainz auf. 2:17 Torschüsse, 27:73 Prozent Ballbesitz. Fazit der Datensammlung: „Bei dieser eklatanten Überlegenheit in der ersten Pokalrunde kann man kaum noch von Wettbewerb sprechen.“ Ach ja, und wenn demnächst Bayern, Barca oder Real in der Vorrunde der Champions League ein Spiel nach dem anderen 5:0 oder 7:1 gewinnen, werden Spon und andere Onlinemedien wieder tagelang sich am Champagner-Fußball berauschen. Welchen sportlichen Reiz die meisten Duelle zwischen Vertretern der großen vier Ligen und dem abgehängten Rest des Kontinents haben, wird höchst selten hinterfragt.

Nun, nicht jede unterklassige Mannschaft kann im DFB-Pokal den HSV zugelost bekommen – der übrigens trotz 75,5 Prozent Ballbesitz in Osnabrück ausschied. Auf Spiegel online aber sieht man die Wurzel allen Übels in der Einführung eines Amateur- und eines Profitopfs vor 17 Jahren. Eine der wenig wirklich sinnvollen Reformen, die verhindert, dass der LSK in der ersten Runde beim 1. FC Rielasingen-Arlen und Mainz 05 bei Borussia Dortmund antreten muss. Eine Reform, die dafür sorgt, dass Profis und Amateure wenigstens an einem verlängerten Wochenende noch in der gleichen Welt leben.

Aber selbst das scheint einigen Vermarktern der Bundesliga noch zu viel zu sein. Die DFL arbeitet darauf hin, dass zumindest die Europacup-Starter erst später einsteigen müssen. Denn China ist der Markt, die USA, der Mittlere Osten. Da bedeuten die regelmäßigen Pflichtspielauftritte in der deutschen Provinz doch nur ein verschenktes Wochenende mit böser Stolpergefahr. Für Lüneburg bedeuten die garantierten 115.000 Euro aus dem TV-Topf gut ein Drittel des Jahresetas, Mainz kann sich damit das Gehalt eines seiner Topverdiener für vielleicht einen Monat leisten, Bayern München finanziert damit die Ausleihgebühr von James Rodriguez für eine Woche.

Sie spielen längst nicht mehr nach den gleichen Regeln.

8. August 2017
von Hardy Gruene
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Ausgabe #9 nun im Druck

Es ist vollbracht!
Unsere Druckmaschinen im schönen Hildesheim laufen derzeit auf Hochtouren, um 100 Seiten geballte Fußball-Zeitgeschichte wortwörtlich aufs Papier zu bringen. Für uns war es mal wieder eine spannende Reise durch die bunte Fußballwelt, die uns u.a. nach Pirmasens, Brandenburg, Schweinfurt, Huddersfield, Kassel, Kinshasa, Jena, Lubumbashi, Schwabmünchen und natürlich Leipzig geführt hat. Fußball verbindet eben, wie es einer unserer Leser gerne so treffend ausdrückt.
 
Das Heft sollte Mitte nächster Woche seinen Weg in eure Briefkästen finden (Ausland wie immer etwas später). Euch erwartet diesmal:
 
Leitartikel: Leipzig – Fußballstadt zwischen Tradition und Moderne
Legende: 1. FC Schweinfurt 05
Rückblick: Der große Zeitspiel-Rückblick auf die Saison 2016/17 in den Regional- und Oberligen
Gästeblock: FK Pirmasens
Legends never die: Huddersfield Town und andere zurückgekehrte Legenden
Global Game: Demokratische Republik Kongo
Dazu die üblichen Rubriken wie Zeitspiel International, Krisensitzung, Collectors Corner, Singing Area, Abstauber, Echte Liebe, Kuchenblock, Buchmacher etc.
 
Zeitspiel gibt es nur im Direkbezug und nicht im Handel. Infos und Bestellungen hier