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ASERBAIDSCHAN: „The Land of Fire“

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In der WM-Qualifikation läuft Deutschland („Die Mannschaft“) heute in Aserbaidschan auf. Ein Land, in dem der Fußball wahrlich nicht nur profaner Sport ist. Dazu ein Text aus unserer (komplett ausverkauften) Ausgabe #2 vom Oktober 2015, in der wir das Fußball-Land Aserbaidschan in der Rubrik „Global Game“ ausführlich vorgestellt haben.

 

Aserbaidschan: „The Land of Fire“

Von Hardy Grüne

Wenn Aserbaidschan in die internationalen Schlagzeilen gerät, ist es selten aus erfreulichen Gründen. So im Frühjahr 2015, als Amnesty International anlässlich der Europaspiele in Baku (Aserbaidschanisch: Bakı) zum wiederholten Mal einen kritischeren Umgang mit dem zwischen Russland, dem Iran und dem Kaspischen Meer gelegenen Land anmahnte. Massive Menschenrechtsverletzungen, eingeschränkte Pressefreiheit sowie der Zusammenbruch der Zivilgesellschaft sind jene Themen, mit denen Aserbaidschan im Westen vornehmlich verbunden wird. Das Land gilt als eines der undemokratischsten der Welt und wird in Sachen Pressefreiheit auf Rang 160 von 180 geführt.

Fußball-Lobbyismus

Eines der Instrumente, mit denen sich der autokratische Präsident Ilham Alijew eine bessere Außendarstellung verschaffen will, ist der Sport. Die ersten Europaspiele der Geschichte boten ihm im Frühjahr 2015 eine glänzende Gelegenheit dazu, und erwartungsgemäß spielten die internationalen Sportorganisationen auch bereitwillig mit. „Der Sport ist nicht in der Lage, politische Systeme zu verändern – und er kann auch politische Gefangene nicht befreien”, ließ Michael Vesper, Generalsekretär des Deutschen Olympischen Sport-Bundes (bedauernd?) ausrichten. IOC-Präsident Thomas Bach wurde unterdessen beim fröhlichen Gespräch mit Alijew gesichtet. Kein Wunder, denn der milliardenschwere Oligarch hatte für die 50 teilnehmenden Sportverbände sämtliche Kosten übernommen. Der Politologe Gerald Knaus bezeichnet diese Strategie als „Kaviardiplomatie”.

Fußball spielt eine wesentliche Rolle in der aserbaidschanischen Propagandapolitik. Als „The Land of Fire” bezeichnet man sich selbst. Das geht zurück auf das heute auf iranischem Gebiet gelegene Feuerheiligtum Tacht-i Suleiman. Mit diesem Slogan wirbt man unter anderem auf den Jerseys des 2014er-Champions-League-Finalisten Atlético Madrid, des französischen Traditionsklubs Racing Lens und Sheffield Wednesday aus der englischen Championship. „Die Beziehung zwischen Aserbaidschan und Atlético ist viel mehr als eine traditionelle, rein wirtschaftliche Beziehung zwischen einem Trikotsponsor und einem Klub”, jubelte Atlético nach Vertragsabschluss, denn „Sport ist eine exzellente Plattform für globale Kommunikation”. Zwölf Millionen Euro kassiert der Klub für anderthalb Jahre. Da vergisst man schon mal die Frage nach den Menschenrechten oder der Pressefreiheit. Anders reagierten die südamerikanischen Klubs San Lorenzo (Argentinien) und Peñarol (Uruguay), die nach Protesten der armenischen Gemeinden ihrer Heimatstädte einen Kontrakt mit „The Land of Fire” ablehnten.

Offiziell steht hinter „The Land of Fire” Aserbaidschans Tourismusindustrie. Tatsächlich aber ist es der Oligarch Hafiz Mammadow. Der Vorsitzende des Öl- und Gas-Konsortiums „Baghlan” ist im Fußball ein gut vernetzter Mann. Er ist Besitzer von Racing Lens und des zweifachen aserbaidschanischen Landesmeisters Baku FC sowie Teilhaber beim FC Porto und Atlético Madrid. Sein Interesse zielt vor allem auf zuschauerstarke und wirtschaftlich angeschlagene Traditionsklubs, bei denen er über seine finanzielle Beteiligung rasch die Kontrolle gewinnen kann. Dass auch seine Bäume nicht in den Himmel wachsen, zeigte die geplante Übernahme des englischen Traditionsklubs Sheffield Wednesday. Die nachgefragten 40 Millionen Pfund konnte Mammadow angesichts des einbrechenden Ölpreises sowie des kriselnden Rubels im Nachbarland Russland, an das Aserbaidschan wirtschaftlich eng gekoppelt ist, nicht aufbringen.

Auch die UEFA lässt sich gerne mit aserbaidschanischen Geldern unter die Arme greifen. 2013 unterzeichnete sie einen exklusiven Sponsorenvertrag über vier Jahre mit der staatlichen Ölgesellschaft SOCAR, die dafür 80 Millionen Euro zahlt. Dass im Gegenzug 2020 bei der Europameisterschaft auch in Baku um Punkte gestritten werden wird, ist da sicher kein Zufall. SOCAR-Gründer war übrigens 1992 der heutige Staatspräsident Ilhan Alijew, der das Unternehmen seinerzeit benutzte, um Aserbaidschans frischgewonnene Eigenstaatlichkeit zu stärken. Der heutige SOCAR-Chef Rovnag Abdullajew wiederum ist zugleich Vorsitzender des aserbaidschanischen Nationalverbandes AFFA. Kaukasus-Experte Thomas de Waal spricht in seinem Buch „The Caucasus” von „politischem Lobbyismus über den Fußball”.

Britische und deutsche Fußballwurzeln

Aserbaidschan ist ein zerrissenes Land mit fragiler Innenwelt. Die größte der drei Kaukasusrepubliken (neben Aserbaidschan noch Georgien und Armenien) stand über Jahrhunderte unter Fremdherrschaft und wurde 1813 beziehungsweise 1828 zwischen Persien (heute Iran) und Russland aufgeteilt. In den Wirren der Oktoberrevolution erlangte der russische Teil 1918 kurzzeitig seine Unabhängigkeit, die aber schon 1920 mit dem Einmarsch der Roten Armee wieder verlorenging. 1936 entstand daraus die Sowjetrepublik Aserbaidschan, deren Grenzen sich mit denen der heutigen Republik deckte. Aserbaidschans Reichtum war und ist das Öl. Vor dem Ersten Weltkrieg galt das Land als weltweit größter Erdölproduzent.

Fußball kam 1905 über britische Ölarbeiter in die heutige Hauptstadt Baku. 1911 wurde dort erstmals um eine Stadtmeisterschaft gerungen, die der „British Club” gewann. Darüber hinaus wurde schon früh auch in den vor rund 200 Jahren von deutschen Siedlern gegründeten Winzergemeinden Helenendorf (heute Göygöl), Annenfeld (Şamkir/Şǝmkır) und Traubenfeld (Tovuz) gekickt. 1912 lief unter dem Sokol-Banner erstmals eine Art Landesauswahl auf und gewann in Georgien mit 4:2. Zwei Jahre später entstand ein Regionalverband.

So richtig los ging es aber erst nach Einleitung der stalinistischen Industrialisierungspolitik in den frühen 1920er-Jahren. Dadurch kamen zahlreiche russische Arbeiter nach Aserbaidschan. 1928 stritten Teams aus Baku, Khankendi (heute Stepanakert), Gäncä, Quba, Şəki (Şaki) und Zaqatala erstmals um eine Republikmeisterschaft. Sieger wurde Hauptstadtklub Hamkarlar.

1930 entstand mit Temp Baku („Arbeit”) ein der Gewerkschaft unterstelltes Team, das 1938 in die zwei Jahre zuvor gebildete sowjetische Oberliga aufgenommen wurde und dort auf Klubs wie Spartak und Dinamo Moskau traf. Erstmals kam der „große Fußball” damit nach Aserbaidschan! Doch die Blau-Weißen stiegen direkt wieder ab, und 1940 trat an ihre Stelle mit Neftjanik („Kraftstoffarbeiter”) ein Nachfolger, der bis heute als Neftçi („Kraftstoff”) existiert und 1949 ebenfalls in die UdSSR-Oberliga aufstieg. Ungleich Ararat Erewan in der Nachbarrepublik Armenien gelang es dem Klub trotz Etablierung im sowjetischen Oberhaus jedoch nicht, zum fußballerischen Bannerträger des aserbaidschanischen Nationalgefühls aufzusteigen. Grund: für Neftçi spielten überwiegend russische Ölarbeiter.

Fußball-Legende Anatoli Banischewski

Zur Fußball-Legende wurde Neftçi-Angreifer Anatoli Banischewski, der 1966 mit der UdSSR zur WM nach England reiste und 2003 posthum zum „Spieler des Jahrhunderts” Aserbaidschans gewählt wurde. Der aus einer russischen Familie stammende und in Baku geborene Banischewski war sechs Jahre zuvor in ein diabetisches Koma gefallen und viel zu früh verstorben. ¸hnlich bekannt – vor allem in Deutschland – war Tofiq Bahramow; jener Linienrichter, der 1966 im WM-Finale beim umstrittenen dritten englischen Treffer zum Anstoßkreis zeigte und nach dem heute das Nationalstadion in Baku benannt ist.

1968 schickte das Land mit Kapaz Kirovabad (heute Gäncä) erstmals einen zweiten Vertreter ins sowjetische Oberhaus (Abstieg im ersten Jahr, keine Rückkehr), während Igor Ponomarjow 1988 mit der UdSSR olympisches Gold holte. Im Grunde genommen aber war Aserbaidschan im Sport über weite Strecken seiner Zugehörigkeit zur Sowjetunion durch Disziplinen wie Boxen, Schach und Gewichtheben bekannter als durch Fußball.

Krieg um Bergkarabach

Nach dem Zusammenbruch der UdSSR und Erlangung der Unabhängigkeit 1991 geriet Aserbaidschan übergangslos in einen bereits seit 1988 schwelenden bewaffneten Konflikt mit Nachbar Armenien um die Region Bergkarabach (Russisch: Nagorny Karabach), die im Südosten des Kleinen Kaukasus liegt und mehrheitlich von Armeniern bewohnt wird. Seit 1994 ist ein Großteil der abtrünnigen Enklave von Armenien besetzt, sind die Aserbaidschaner fast vollständig geflohen, existiert ein brüchiger Waffenstillstand. Inzwischen gibt es sogar einen eigenständigen Fußballverband, der 2015 ein Team zum ConIFA-World-Cup ins schwedische Östersund entsandte.

Der Fußball-Landesverband Azärbaycan Futbol Federasiyalarai Assosiasyasi (AFFA) wurde am 24. März 1993 gegründet und musste seine Qualifikationsspiele wegen des bewaffneten Konfliktes zwischen 1994 und 1996 im 1.000 Kilometer von Baku entfernten türkischen Trabzon austragen. Just im ersten „echten” Heimspiel in Baku gelang am 31. August 1996 beim 1:0 in der WM-Qualifikation über die Schweiz dann eine Sensation, die sich jedoch als Eintagsfliege erwies. Anschließend ging es mit Aserbaidschans sportlichen Geschicken steil bergab. Tiefpunkt war ein 1:2 in Liechtenstein am 14. Oktober 1998.

Zersplittete Nationalliga

Bereits 1992 war die Nationalliga „Yüksək Liqa” ins Leben gerufen worden, deren erster Sieger Neftçi Baku hieß. Der Fußball geriet jedoch rasch in einen von Eitelkeiten geprägten Machtkampf zwischen Fußball-Verbandschef Faed Masajew und Ilham Alijew, dem heutigen Landespräsidenten und damaligen Vorsitzenden des aserbaidschanischen NOC. Während Masajew schon zu Sowjetzeiten Aserbaidschans Fußball gelenkt hatte, war Alijew als Sohn des diktatorischen Staatspräsidenten Gaidar Alijew ins Amt gekommen. Der Streit eskalierte 2002, als der Spielbetrieb der Nationalliga zum Erliegen kam und die FIFA Aserbaidschan international sperrte. Erst als Alijew im Herbst 2003 seinem verstorbenen Vater auf den Posten des Staatspräsidenten nachfolgte, während Musajew von Neftçi-Präsident Mirzojew abgelöst wurde, entspannte sich die Situation. 2007 nahm die vom Nationalverband unabhängige Profiliga „Azərbaycan Premyer Liqası” ihren Spielbetrieb auf, während Rovnag Abdullajew 2008 die Verbandsgeschäfte übernahm.

Seit 2008: Fußball als Werbeträger

Unter dem früheren Präsidenten von Neftçi Baku und Mitglied der Nationalversammlung beziehungsweise Chef der staatlichen Ölfirma SOCAR wurde eine grundlegende Wende eingeleitet. Die brachliegende Fußballkultur des Landes sollte nun mit vereinten Kräften auf internationales Niveau gebracht und zum Werbeträger für Aserbaidschan werden.

Geleitet wurde der Prozess von Verbandssekretär Elkhan Mammadow, einem gewieften Funktionär, der zuvor schon Bakus Olympiabewerbungen 2016 und 2020 vorangetrieben und die U17-Frauen-WM 2012 sowie die U17-Männer-EM 2016 nach Aserbaidschan geholt hatte. Mammadow gilt als einflussreicher Funktionäre auf europäischer Ebene.

Fortan flossen massive Summen in den aserbaidschanischen Fußball. Zunächst entschuldete man durch Streichung der Steuerschulden die darbenden Erstligaklubs, von denen einige zwischenzeitlich Konkurs gegangen waren. Anschließend wurde erheblich in Infrastruktur und Personal investiert, kamen mit üppigen Gagen angelockte internationale Fußballer nach Aserbaidschan. Nicht verifizierbaren Angaben zufolge sollen Spitzenspieler heute bis zu 500.000 Euro im Jahr verdienen – vor Beginn der Fußballoffensive lag der Durchschnittsverdienst noch bei 250 Euro im Monat. Im Übrigen machte Aserbaidschan nicht nur im Fußball mobil. So wurde 2012 der European Song Contest ausgerichtet, was viele westeuropäische Länder erstmals auf das Land – und seine umstrittene Politik – aufmerksam werden ließ.

Um das Niveau der Nationalmannschaft zu heben, wurden renommierte Fußball-Lehrer wie Carlos Alberto und Berti Vogts angeheuert. Dass deren Erfolge übersichtlich blieben, lag nicht zuletzt an der mangelhaften Nachwuchsarbeit einer Region, die schon zu Sowjetzeiten nicht als Fußball- und Nachwuchshochburg gegolten hatte. Ex-Bundestrainer Vogts nahm jedenfalls im Oktober 2014 nach einem 0:6 zum EM-Qualifikationsauftakt gegen Kroatien wegen „mangelnder Perspektiven” seinen Hut.

Ligaschwerpunkt in Baku

Die Nationalliga besteht gegenwärtig aus zehn Mannschaften, die sich pro Saison viermal gegenüberstehen. Das Gros der Teams stammt aus dem Großraum Baku. Seit einiger Zeit erfolgreichster Klub ist mit Qarabağ Ağdam ein Klub, der aus der abtrünnigen Region Bergkarabach stammt und seine Spiele wegen des Konfliktes ebenfalls in der Hauptstadt austrägt. Während Ağdam heute eine verwaiste Ruinenstadt ist, standen die Blau-Weißen im Dezember 2014 dicht vor einer internationalen Sensation, als sie in den Gruppenspielen der Europa League gegen Inter Mailand nur knapp die K.-o.-Phase verpassten. Ironie der Geschichte: Als der Brasilianer Richard Almeida kurz vor Ende der 90 Minuten zum vermeintlichen Siegtreffer ins Schwarze traf, verweigerte der Linienrichter dem Treffer die Anerkennung – ausgerechnet im nach WM-1966-Linienrichter Tofiq Bahramow benannten Nationalstadion (Tofiq Bəhramov Stadionu).

2012 hatte mit Neftçi Baku erstmals eine aserbaidschanische Mannschaft die Gruppenspiele der Europa League erreicht. 2015 zogen mit Qarabağ Ağdam (gegen Young Boys Bern) und Qäläbä FK (gegen Panathinaikos) sogar gleich zwei aserbaidschanische Mannschaften in die Gruppenphase der Europa League ein – der bislang größte Kluberfolg für das Land.

Trotz verbesserter Qualität ist der Zuschauerzuspruch mager. Aserbaidschan ist eben keine klassische Fußballnation. Da können weder die internationalen Importe noch modernen Stadien etwas ändern. Auch nicht in der 2,2-Millionen-Einwohner-Metropole Baku, wo sämtliche Klubs trotz Eintrittspreisen von durchschnittlich einem Manat (entspricht etwa 85 Cent) unter Besucherzahlen zwischen 1.500 und 4.000 leiden. Aserbaidschans Fußballhochburgen sind die an der iranischen Grenze gelegene kaspische Seestadt Lankaran (Lənkəran), wo unter einem türkischen Schiffsbaukonsortium auch wirtschaftlich solide gearbeitet wird, sowie das ehemalige Kirovbad und nunmehrige Gäncä (Gəncə).

Viele Klubs abhängig von Sponsoren

Die meisten Klubs sind einseitig abhängig von ihren Sponsoren, hinter denen oftmals einflussreiche Oligarchen stehen. Verlieren sie die Lust, fallen die Klubs ins Bodenlose. Insgesamt 20 Vereine wurden seit 2007 aufgelöst – darunter der zweifache Landesmeister Şamkir FK (Şəmkir). Mit dem Verfall des Ölpreises und dem Absturz des Rubels haben sich die wirtschaftlichen Probleme auch auf Klubebene zuletzt noch verschärft.

Problematisch für die National-mannschaft ist unterdessen der hohe Anteil ausländischer Spieler in der Nationalliga. Inzwischen gilt die Regel, dass jeder Erstligist Nachwuchsarbeit betreiben muss und mindestens fünf Einheimische in der Startelf zu stehen haben. Für die Zukunft will man weiter an den Rahmenbedingungen feilen. „Infrastruktur, Grassroots-Fußball und Ausbildung sind unsere Prioritäten”, erklärte Verbandssekretär Elkhan Mammadow: „2010 teilten sich drei Erstligisten in Baku einen Platz. Nun haben alle ihr eigenes Stadion.” Die entstanden im Übrigen für die internationalen Sportereignisse Europaspiele, U17-Frauen-WM sowie U17-Männer-EM.

Vorrangiges Ziel ist die EM 2020, für die sich Aserbaidschan qualifizieren will. Oder vielleicht sogar muss – denn als Gastgeber zu fehlen, wäre ein herber Rückschlag für das Land. Über allem hängt jedoch der düstere Schatten der despotischen Führung mitsamt der eingangs thematisierten Vorwürfe. Das zeigte sich erneut im August 2015, als der regierungskritische Journalist Rasim Hüsejnow nach einem brutalen Überfall verstarb, nachdem er einen Spieler von Europa-League-Teilnehmer Qäbälä FK öffentlich kritisiert hatte.

Aserbaidschan: wahrlich ein „Land of Fire”.

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